Gemeinschaftslager IV der I.G. Farbenindustrie
Aus Zwangsarbeit in der Pfalz
Standort: Oppauerstraße / am Stöckerweiher, Ludwigshafen am Rhein[1]
| Bestandsdauer | mindestens ab April 1942 / Anfang Mai 1942[2] |
| Organisatoren |
Betreiber:I.G. Farbenindustrie[3]
|
| Insassen | zivile ausländische Arbeiter: April 1942: 112 Ostarbeiter; Juni 1942: 243 Ostarbeiter, 395 Ostarbeiterinnen; 29.04.1943: Höchstbelegung mit 3.398 Betten; September 1943: 2.500 Betten für Ostarbeiter (Männer, Ehepaare, Mädchen); 1944: Polen, Westukrainer, Ostarbeiter (darunter viele verheiratete Paare und alleinstehende Frauen)[4] |
| Infrastruktur | Neubau: Mai 1942: Baubeginn, erstellt durch Baubetrieb Oppau; Gefängnis mit 20 Zellen; 1942: Krankenstation und Entbindungshaus; 1943: Entwesungsanstalt[5] |
| Sicherung / Befestigung | |
| Bewachung | April & Juni 1942: Werkschutz[6] |
| Einsatzorte | I.G. Farbenindustrie[7] |
| Besonderheit | 23. September 1943: Luftangriff, vier Gebäude zerstört; Lagerbetreuung durch die Deutsche Arbeitsfront[8] |
Endnoten
- ↑ Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 25.4.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 30.6.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); SCHARF, Eginhard: „Man macht mit uns, was man wollte“. Ausländische Zwangsarbeiter in Ludwigshafen am Rhein 1939-1945 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Ludwigshafen am Rhein Band 33), Heidelberg / Ubstadt-Weiher / Basel 2004, S. 62, S. 63, S. 70; STOKES, Raymond G.: Von der I.G. Farbenindustrie AG bis zur Neugründung der BASF (1925-1952), in: ABELSHAUSER, Werner (Hrsg.): Die BASF. Eine Unternehmensgeschichte, München 2002, S. 221-358, hier S. 325 f; BASF UA PB A.8.7.1/22: Die Geschichte der Gemeinschaftsunterkünfte der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Ludwigshafen/Rhein. 1. Teil vom Kriegsausbruch bis zum 23. September 1943, Ludwigshafen/Rhein, 1.07.1944, S. 5-6.
- ↑ Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 25.4.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 30.6.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); STOKES, Raymond G.: Von der I.G. Farbenindustrie AG bis zur Neugründung der BASF (1925-1952), in: ABELSHAUSER, Werner (Hrsg.): Die BASF. Eine Unternehmensgeschichte, München 2002, S. 221-358, hier S. 325 f; BASF UA PB A.8.7.1/22: Die Geschichte der Gemeinschaftsunterkünfte der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Ludwigshafen/Rhein. 1. Teil vom Kriegsausbruch bis zum 23. September 1943, Ludwigshafen/Rhein, 1.07.1944, S. 5.
- ↑ Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 25.4.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 30.6.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); SCHARF, Eginhard: „Man macht mit uns, was man wollte“. Ausländische Zwangsarbeiter in Ludwigshafen am Rhein 1939-1945 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Ludwigshafen am Rhein Band 33), Heidelberg / Ubstadt-Weiher / Basel 2004, S. 62, S. 63, S. 70; STOKES, Raymond G.: Von der I.G. Farbenindustrie AG bis zur Neugründung der BASF (1925-1952), in: ABELSHAUSER, Werner (Hrsg.): Die BASF. Eine Unternehmensgeschichte, München 2002, S. 221-358, hier S. 325 f; BASF UA PB A.8.7.1/22: Die Geschichte der Gemeinschaftsunterkünfte der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Ludwigshafen/Rhein. 1. Teil vom Kriegsausbruch bis zum 23. September 1943, Ludwigshafen/Rhein, 1.07.1944, S. 5-6.
- ↑ Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 25.4.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 30.6.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); STOKES, Raymond G.: Von der I.G. Farbenindustrie AG bis zur Neugründung der BASF (1925-1952), in: ABELSHAUSER, Werner (Hrsg.): Die BASF. Eine Unternehmensgeschichte, München 2002, S. 221-358, hier S. 325 f; BASF UA PB A.8.7.1/22: Die Geschichte der Gemeinschaftsunterkünfte der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Ludwigshafen/Rhein. 1. Teil vom Kriegsausbruch bis zum 23. September 1943, Ludwigshafen/Rhein, 1.07.1944, S. 6.
- ↑ STOKES, Raymond G.: Von der I.G. Farbenindustrie AG bis zur Neugründung der BASF (1925-1952), in: ABELSHAUSER, Werner (Hrsg.): Die BASF. Eine Unternehmensgeschichte, München 2002, S. 221-358, hier S. 326; BASF UA PB A.8.7.1/22: Die Geschichte der Gemeinschaftsunterkünfte der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Ludwigshafen/Rhein. 1. Teil vom Kriegsausbruch bis zum 23. September 1943, Ludwigshafen/Rhein, 1.07.1944, S. 5, 22.
- ↑ Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 25.4.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 30.6.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern).
- ↑ Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 25.4.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); Landesarchiv Speyer, H 45, Nr. 4108: Aufstellung der Lager mit Zivilarbeitern aus den altsowjetischen Gebieten in der Saarpfalz nach dem Stand vom 30.6.1942 (Dank an Ulrich Burkhart, Kaiserslautern); SCHARF, Eginhard: „Man macht mit uns, was man wollte“. Ausländische Zwangsarbeiter in Ludwigshafen am Rhein 1939-1945 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Ludwigshafen am Rhein Band 33), Heidelberg / Ubstadt-Weiher / Basel 2004, S. S. 62, S. 63, 70; STOKES, Raymond G.: Von der I.G. Farbenindustrie AG bis zur Neugründung der BASF (1925-1952), in: ABELSHAUSER, Werner (Hrsg.): Die BASF. Eine Unternehmensgeschichte, München 2002, S. 221-358, hier S. 325 f; BASF UA PB A.8.7.1/22: Die Geschichte der Gemeinschaftsunterkünfte der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Ludwigshafen/Rhein. 1. Teil vom Kriegsausbruch bis zum 23. September 1943, Ludwigshafen/Rhein, 1.07.1944, S. 5-6.
- ↑ HÖRNER, Stefan: „Die in Auschwitz sterben mussten, haben andere auf dem Gewissen …“ Projektion, Rezeption und Realität der I.G. Farbenindustrie AG. im Nürnberger Prozeß (Dissertation, Freie Universität Berlin 2010) [URL: https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/4966, zuletzt abgerufen am 15.02.2024], S. 108; BASF UA PB A.8.7.1/22: Die Geschichte der Gemeinschaftsunterkünfte der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Ludwigshafen/Rhein. 1. Teil vom Kriegsausbruch bis zum 23. September 1943, Ludwigshafen/Rhein, 1.07.1944, S. 7.
Schlagwörter
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