Kriegsgefangenen-Arbeitskommando 556
Aus Zwangsarbeit in der Pfalz
von Benedict von Bremen, M.A.
Die Zeitzeugin Elisabeth Keller erinnerte sich:
"Bei uns haben einmal französische Kriegsgefangene gearbeitet. Einer davon hieß Alfons und der andere Marcel. Sie mußten abends alle zu "Gerlachs" in den Saal und haben dort geschlafen, denn bei allen Bauern waren solche Franzosen. Jeder von ihnen hatte eine Nummer auf einem kleinen Holzbrettchen, die abends abgegeben wurden, sie hingen dann alle an einem größeren Brett. So konnten die Aufpasser immer sehen, ob alle da waren."[1]
Standort: Saal des Gasthauses Gerlach, Hauptstraße 39, Konken[2]
| Bestandsdauer | ab mindestens März 1941 bis einige Wochen vor Kriegsende[3] |
| Organisatoren |
Betreiber:Stalag XII B Frankenthal[4]
|
| Insassen | Kriegsgefangene: März 1941: 24 französische Kriegsgefangene; insgesamt 28 Kriegsgefangene[5] |
| Infrastruktur | Umnutzung |
| Sicherung / Befestigung | |
| Bewachung | 3. Kompanie Landesschützen-Bataillon 434[6] |
| Einsatzorte | Landwirtschaft[7] |
| Besonderheit | Abtransport der französischen Kriegsgefangenen einige Wochen vor Kriegsende[8] |
Endnoten
- ↑ HÄßEL, Rudi: Konken. 1124-2024. 900 Jahre Ersterwähnung, Konken 2024, S. 91 f.
- ↑ Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, B 14, 201: M.Stammlager XII B. Abtlg. 1 e, Anhang zum Kommandantur-Befehl, Frankenthal, 12.12.1941, S. 3 (Dank an Rüdiger Stein, Frankenthal); WELTER, Beate: Wegweiser zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung 1933-1945 Rheinland-Pfalz (unveröffentlichtes Manuskript, 2004); KIRSCH, Hans / ZIMMER, Klaus: Chronik des Mittleren Ostertals Band 4: Weimarer Republik und Drittes Reich Teil 2, Niederkirchen i.O. 2017, S. 251f; HÄßEL, Rudi: Chronik der Gemeinde Konken, Konken 1999, S. 154; HÄßEL, Rudi: Konken. 1124-2024. 900 Jahre Ersterwähnung, Konken 2024, S. 91 f.
- ↑ KIRSCH, Hans / ZIMMER, Klaus: Chronik des Mittleren Ostertals Band 4: Weimarer Republik und Drittes Reich Teil 2, Niederkirchen i.O. 2017, S. 251f; HÄßEL, Rudi: Chronik der Gemeinde Konken, Konken 1999, S. 154; Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, B 14, 201: M.Stammlager XII B. Abtlg. 1 e, Anhang zum Kommandantur-Befehl, Frankenthal, 12.12.1941, S. 3 (Dank an Rüdiger Stein, Frankenthal).
- ↑ Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, B 14, 201: M.Stammlager XII B. Abtlg. 1 e, Anhang zum Kommandantur-Befehl, Frankenthal, 12.12.1941, S. 3 (Dank an Rüdiger Stein, Frankenthal).
- ↑ WELTER, Beate: Wegweiser zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung 1933-1945 Rheinland-Pfalz (unveröffentlichtes Manuskript, 2004); KIRSCH, Hans / ZIMMER, Klaus: Chronik des Mittleren Ostertals Band 4: Weimarer Republik und Drittes Reich Teil 2, Niederkirchen i.O. 2017, S. 251f; HÄßEL, Rudi: Chronik der Gemeinde Konken, Konken 1999, S. 154; HÄßEL, Rudi: Konken. 1124-2024. 900 Jahre Ersterwähnung, Konken 2024, S. 91 f.
- ↑ Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, B 14, 201: M.Stammlager XII B. Abtlg. 1 e, Anhang zum Kommandantur-Befehl, Frankenthal, 12.12.1941, S. 3 (Dank an Rüdiger Stein, Frankenthal).
- ↑ WELTER, Beate: Wegweiser zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung 1933-1945 Rheinland-Pfalz (unveröffentlichtes Manuskript, 2004); HÄßEL, Rudi: Chronik der Gemeinde Konken, Konken 1999, S. 154; HÄßEL, Rudi: Konken. 1124-2024. 900 Jahre Ersterwähnung, Konken 2024, S. 91 f.
- ↑ HÄßEL, Rudi: Chronik der Gemeinde Konken, Konken 1999, S. 154.
Diese Seite wurde zuletzt am 12. Mai 2026 geändert.