Attribut:Hat Beschreibung Lager

Aus Zwangsarbeit in der Pfalz
Wechseln zu:Navigation, Suche

Beschreibung
Mit diesem Attribut wird die Beschreibung eines Internierungsorts gespeichert.
Datentyp
"Text"

Unterhalb werden 20 Seiten angezeigt, auf denen für dieses Attribut ein Datenwert gespeichert wurde.
B
[[Datei:Heinrich-Weintz Baracke am Ehrenfelsen Elmstein zV Wolfgang-Ross 01.jpg|mini|"Baracke am Ehrenfelsen Elmstein", Zeichnung von Heinrich Weintz (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Wolfgang Ross, Mannheim).]]<br />[[Datei:Heinrich-Weintz Baracke am Ehrenfelsen Elmstein zV Wolfgang-Ross 02.jpg|mini|"Baracke am Ehrenfelsen Elmstein", Zeichnung von Heinrich Weintz (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Wolfgang Ross, Mannheim).]]<br /><br /><br />Ulrich Loschky schreibt in der Elmsteiner Heimatschrift:<br /><br />„Von dem Schicksal der zumeist russischen Zwangsarbeiter in der Baracke am Ehrenfelsen wussten die Kinder wenig. Verbotene(!) Kontakte zu den Fremden, so Frau [Adelheid] Kastauer, ergaben sich, wenn sie kamen und um „Brombeer" oder „Zwiebel" bettelten. Als Dank für die Nahrungsmittel erhielten die Kinder Spielzeug, das die „Russen" selbst geschnitzt hatten. Herbert Link bekam einen Wackeldackel aus Holz, - auch ein Pfau mit „Pfauenrad" wurde ihm geschenkt. Dass ein Russe am Mittagstisch der Familie Link teilnahm, war eine Geste der Mitmenschlichkeit, auf die die Mutter nicht verzichtete. Die schmackhaften „roten Rüben" allerdings wollte er nicht essen. „Du Kuh, du friß" sagte er zur Köchin. Er meinte, die Rüben seien Viehfutter...Der Gefangene war ausgeliehen und half der Mutter den Hang beim Obst- und Gemüsegarten zu mähen. Gegen Abend musste er wieder in die Baracke zurück. Ein Erlebnis hat sich Herbert Link tief eingeprägt. Der Dorfgendarm kam auf seinem ratternden Motorrad an die Russenbaracke und befahl mit schneidendem Kommandoton, dass einer der Gefangenen mit ihm zum Bürgermeister Lämmel kommen müsse. Der Gendarm auf seiner NSU trieb den russischen Arbeiter auf der Straße vor sich her, sodass man das Geklappere seiner Holzschuhe hörte. Seine Mutter, so erlebte es Herbert Link, rief dem Gendarm zu, er solle das sofort unterlassen, „das sind auch Menschen!”. „Mamme, bischd nit schdill, sunschd kummschd ach noch ins KZ”, soll der kleine Herbert voller Angst gerufen haben, wie ihm später seine Mutter erzählte. Peter Riedel steuert folgende Begebenheit bei: Die Familie war an der „Franzosenfichte" zum Holz holen. Zwei Russen, die in der Nähe arbeiten mussten, halfen, die Fuhre nach Hause zu bringen. Kaum dort, wurden die Russen vom herzugeeilten Wachmann gestellt. Als „Belohnung" für deren gute Tat verteilte er Stockhiebe... Zwangsarbeiter durften ohne Erlaubnis nicht mit deutschen „Volksgenossen” zusammenarbeiten. Heimlich, so Herbert Link, schlich er sich dennoch an den Barackenzaun mit Äpfeln in der Tasche aus dem eigenen Garten.“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>  
D
[[Datei:Volkschule Maxdorf 1956, bearb.jpg|mini|Luftaufnahme der Volksschule Maxdorf, 1956 (Bild: [https://www.maxdorfer-geschichte.de/ Verein für Geschichte und Kultur Maxdorf 2010 e.V]. Dank an Ferdinand Fiedler, Maxdorf.).]]  +
''"Die Anschrift lautet: Arbeitsamt Ludwigshafen/Rhein; Durchgangslager für ausländische Arbeitskräfte Schifferstadt, Rehbachstr. 3 (Knabenschule) Fernruf: 324 Schifferstadt. Das Lager hat den Zweck und die Aufgabe ausländische Arbeitskräfte, die durch die Kriegsverhältnisse im Westen nach dem Osten zurückwandern, aufzufangen, zu sammeln, um sie dann nach dem Grade ihrer Arbeitsfähigkeit alsbald wieder nutzbringend zu den Befestigungsarbeiten und in die Rüstungsindustrie, sowie der Land- und Forstwirtschaft zuzuführen. – Der andere Teil nicht mehr Einsatzfähiger, wie Kranker, Gebrechlicher und auch pol. absolut unzuverlässiger Elemente sind ostwärts über den Rhein zu verbringen. Das Lager ist in 2 Schulgebäuden untergebracht. Die männl. und weibl. Insassen haben ihre Unterkunft getrennt in Schulsälen, während die Familien ebenfalls in Schulsälen zusammenleben. […] Entwesungsvorgang in Speyer/Rh. […] Die DAF. hat das Lager errichtet. Die Unterkunftsräume angemietet. Sie sorgt für Verpflegung, Unterkunft und führt die Lagerverwaltung. Hierzu ist ein Lagerführer Otto Matzenbach und ein Koch Alfons Jansen (Flame) bestellt. Die arbeitseinsatzmässige Betreuung obliegt dem Arbeitsamt. […] Die med. Betreuung ist dem prakt. Arzt Dr. Walter Pixis wohnhaft in Dudenhofen, übertragen. Er wird beim Lager voll beschäftigt."''<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>  +
G
[[Datei:Gaststätte ZumHirsch Eisenberg-Vorkriegsaufnahme-Postkarte.jpg|mini|Gaststätte Zum Hirsch, Eisenberg, vor 1939 (mit freundlicher Genehmigung aus: SCHÄFER, Hermann: Eisenberg (Pfalz). Vergangenheit und Gegenwart. 1250 Jahre Eisenberg. 50 Jahre Stadtrechte, Horb am Neckar 2013, zur Verfügung gestellt von Michael Wiesheu, Kaiserslautern).]]  +
[[Datei:BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945 Lager1.jpg|mini|Gemeinschaftslager I der I.G. Farbenindustrie Ludwigshafen (BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945).]]  +
[[Datei:BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945 Lager2.jpg|mini|Gemeinschaftslager II der I.G. Farbenindustrie Ludwigshafen (BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945).]]  +
[[Datei:BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945 Lager3.jpg|mini|Gemeinschaftslager III der I.G. Farbenindustrie Ludwigshafen (BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945).]]  +
[[Datei:BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945 Lager4.jpg|mini| Gemeinschaftslager IV der I.G. Farbenindustrie Ludwigshafen (BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945).]]  +
[[Datei:BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945 Lager5.jpg|mini|Gemeinschaftslager V der I.G. Farbenindustrie Ludwigshafen (BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945).]]  +
[[Datei:BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945 Lager6.jpg|mini|Gemeinschaftslager VI der I.G. Farbenindustrie Ludwigshafen (BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945).]]<br /><br />Albert Corrieri (geboren 1922) französischer Zwangsarbeiter bei der I.G. Farbenindustrie in Ludwigshafen von 1943 bis 1945, erinnert sich:<br /><br />''"Nach meiner Zeit im Krankenlager wurde ich in ein Zwangsarbeitslager in einen Weiler namens Oppau [...] geschickt. Ich wurde dem Lager VI, Baracke 1023 zugewiesen. Wir arbeiteten immer noch in der IG-Farben-Fabrik, die diese unglücklichen Sklaven der Zwangsarbeit in großem Umfang einsetzte. In unserem Lager waren die Baracken mit Etagenbetten ausgestattet. Wir waren etwa 20 Personen, und die Gerüche waren nicht sehr angenehm, besonders im Sommer. [...] An diesem Tag, dem 3. September 1944, taten die Flugzeuge ihre Arbeit, luden alles über der Stadt ab und verschonten auch unser Lager nicht. In Lager VI stand nichts mehr. Es gab nur noch ausgebrannte Baracken, Bombenlöcher, ein wahres Desaster. […] In der Nähe unserer Baracke sahen wir ein mindestens 10 bis 15 Meter großes Bombenloch mit allen Freuden aus der Baracke 1023 darin […] Es war solch ein Schock für mich, so als hätte ich den Bombenhagel selbst erfahren und gespürt. […] Einige Zeit nach dem grausamen Tod meiner Freunde am 3. September fand die Beerdigung statt. Es war ein trauriger Moment, die Särge waren alle dicht an dicht nebeneinander aufgereiht. Ich hätte selbst mit meinen Freunden in der Grube liegen können, in dem hastig ausgehobenen Loch."''<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><br /><br />Auf dem YouTube-Kanal der [https://www.lpb.rlp.de/ Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz] erzählt Albert Corrieri in einem Kurzfilm seine Geschichte: https://www.youtube.com/watch?v=gqHKmJrqsTI  
<nowiki>'''BITTE BEACHTEN: Es handelt sich hier um eine Testseite.'''<br /><br /><br />'''Gemeinschaftslager der Stadt Edenkoben'''<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dolor sit amet, consetetur sadipscing Edenkoben, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.<div style="display: none;"></div><br /><br /><br />== Abschnitt ==<br />At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.<br /><br />[[Datei:Sonnenblumenfeld.jpg|mini|480px|Sommenblumenfeld]]<br /><br />Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.<br /><br /><div style="display: none;"></div><br /><div style="display: none;"></div><br /><div style="display: none;"></div><br /><div style="display: none;"></div><br /><div style="display: none;"></div></nowiki>  +
<nowiki>'''BITTE BEACHTEN: Es handelt sich hier um eine Testseite.'''<br /><br />Hier etwas geistreiches einfügen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jetzt noch ein Test für eine Endnote.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><br /><br /><div style="display: none;"></div><br /><div style="display: none;"></div><br /><div style="display: none;"></div><br /><div style="display: none;"></div><br /><div style="display: none;"></div></nowiki>  +
<nowiki>'''BITTE BEACHTEN: Es handelt sich hier um eine Testseite.'''<br /><br />Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscin<br /><div style="display: none;"></div></nowiki>  +
[[Datei:BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945 Lager7.jpg|mini|Gemeinschaftslager VII der I.G. Farbenindustrie Ludwigshafen (BASF UA Karten und Pläne Nr. 552, Werksplan der I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, 1.3.1945).]]  +
H
[https://www.zwangsarbeit.rlp.geschichte.uni-mainz.de/images/f_bruechert/lagerskizze.jpg Skizze des Horstlagers]<br /><br />Rundschreiben des Bürgermeisters von Landau vom 30. Juni 1944:<br /><br />''"Das von der Stadt Landau zur Unterbringung der ausländischen Arbeitskräfte erbaute Ausländerlager an der Horststraße steht vor der baulichen Vollendung. Es bietet Gelegenheit, die Lagerinsassen getrennt nach Volkstum unterzubringen. Das neu errichtete Bad gestattet die Einführung regelmäßiger Badetage. Hier stehen auch Wasch- und Trockenräume für Kleidungsstücke zur Verfügung. Die gesonderte Revierstube erlaubt Kranke unter strenge Kontrolle zu nehmen. Die Einrichtung einer Frisörstube hat sich als sehr notwendig erwiesen. Für die Esseneinnahme steht in der Wirtschaftsbaracke ein großer Saal zur Verfügung. Hier liegen auch die Zeitungen in der Heimatsprache in größerer Zahl auf. Die gesamte Lagerführung untersteht der Deutschen Arbeitsfront [...]"'' <sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>  +
K
[https://www.gemeinde-kaeshofen.de/s/cc_images/cache_18192.jpg Ansichtskarte "Käshofen Wirtschaft V. Grub"]  +
[[Datei:Wittmer 0021.jpg|mini|Französische Kriegsgefangene des Kriegsgefangenen-Arbeitskommandos 1520 im Hof der Firma Rheinberger, Pirmasens (Stadtarchiv Pirmasens).]] [[Datei:Wittmer 0019.jpg|mini|Französische Kriegsgefangene des Kriegsgefangenen-Arbeitskommandos 1520 im Hof der Firma Rheinberger, Pirmasens (Stadtarchiv Pirmasens).]]  +
Foto des Gasthauses "Zur Ölmühle", 1928: https://www.meckenheim-pfalz.de/pictures/webalben/meckenheimfrueher/slides/Gasthaus%20zur%20%C3%96lm%C3%BChle%20ca%201928.html  +
[[Datei:Foto Ernte.jpg|mini|Französischer Kriegsgefangener (2.v.l.) bei der Ernte in Ellerstadt. Foto: Privatarchiv Günter Lauer, Ellerstadt.]]  +
[[Datei:Polnische Kriegsgefangene 1939 Rüssingen.jpg|mini|Polnische Kriegsgefangene 1939 im Garten des Gutes Schaefer, Rüssingen. Aus BAQUÉ-STUPPY, Birgit / STUPPY, Arno: Rüssingen erzählt seine Geschichte, Rüssingen 2018, S. 710 (Dank an Birgit Baqué-Stuppy und Arno Stuppy).]]  +

Beschreibung
Mit diesem Attribut wird die Beschreibung eines Internierungsorts gespeichert.
Datentyp
"Text"